Intensitätstechniken – sind sie nötig?

Intensitätstechniken sind aus dem Bodybuilding nicht wegzudenken. Die meisten fortgeschrittenen Athleten haben bereits diverse Techniken angewandt. Viele Athleten schwören sogar auf diese Techniken und bauen sie für ein verstärktes Muskelwachstum in jede Trainingseinheit ein. Doch genau hier liegt der Mythos.

Was sind Intensitätstechniken?

Grundsätzlich handelt es sich um unterschiedliche Methoden, die einen besonderen Reiz für die betroffene Muskulatur setzen sollen. Beim Krafttraining geht es darum, den Muskel durch einen ausreichend hohen Reiz zum Wachstum anzuregen. Die Intensitätstechniken sollen diesen Reiz verstärken und damit positive Effekte für das Muskelwachstum hervorrufen.

Beispiele

Ein bekanntes Beispiel für Intensitätstechniken sind Super-Sätze. Hierbei werden zwei Übungen ohne Pause unmittelbar hintereinander ausgeführt. Auf diese Weise wird die Belastungsdichte des Trainings enorm gesteigert. Sehr beliebt sind hierbei antagonistische Supersätze mit Bankdrücken und Bizeps-Curls: Beim Bankdrücken werden Brust, Schulter und Trizeps trainiert, während im Anschluss durch die Curls der Bizeps isoliert trainiert wird. Als weiteres Beispiel können „Drop-Sets“ dienen, bei denen das Gewicht am Ende einer Übung für weitere Wiederholungen reduziert wird. Nach drei Sätze zu zehn Wiederholungen einer Ruderübung mit 50 kg, werden möglichst ohne Pause weitere Sätze mit 45 kg, 40 kg, 35 kg, usw. ausgeführt. Wenn ein Satz nicht mehr bewältigt wird, ist Schluss.

Warum Intensitätstechniken häufig ein Fehler sind

Profis, die sich bereits am Rand des Muskelwachstums bewegen, können mit Intensitätstechniken neue Reize setzen und sich ein kleines Stück näher an ihr Limit annähern. Amateure befinden sich in der Regel nicht an einem solchen Limit. Sie können durch ein gut strukturiertes Training noch genügend Muskulatur aufbauen. Nutzen diese Amateure Intensitätstechniken, bewirken sie damit einen kaum erhöhten Muskelzuwachs. Im Gegenzug riskieren sie Verletzungen und Übertraining – ein Tausch, der sich sicherlich nicht lohnt. Ein gut strukturiertes Training in Zusammenspiel mit einer entsprechenden Ernährung genügen für Anfänger und Fortgeschrittene in der Regel für beachtliche Erfolge.

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