Top 5 Bodybuilding Übungen, die du aus deinem Plan streichen kannst

Top 5 Bodybuilding Übungen, die du aus deinem Plan streichen kannst

Als Personal Trainer betreue ich natürlich regelmäßig Kunden, die mit ihren bisherigen Erfolgen unzufrieden sind. Sie trainieren womöglich schon jahrelang im Studio oder zuhause, machen aber keine Fortschritte. Im Beratungsgespräch stellt sich meistens bereits ein großes Problem heraus: Diese Kunden fokussieren sich oftmals auf Bodybuilding Übungen, die für ihre jeweiligen Ziele nicht besonders sinnvoll sind. Natürlich hat jede Bodybuilding Übung eine Daseinsberechtigung, wenn sie richtig eingesetzt wird. Dennoch macht die folgende Top 5 nur in den wenigsten der Trainingspläne Sinn.

Platz 5: Hyperextensions

Hyperextensions trainieren in erster Linie das Gesäß und den Rückenstrecker. Für den Hintern gibt es mit Kreuzheben und Bankdrücken bereits perfekte Übungen, die gerne mit Ausfallschritten ergänzt werden können. Der Rückenstrecker ist ein „Haltemuskel“, der bei den genannten Übungen auch bereits genug zu tun hat. Eine extra Bodybuilding Übung für den Rückenstrecker ist nicht nötig.

Platz 4: Shrugs

Shrugs zielen in allen Varianten auf den oberen Anteil des Trapez-Muskels, also den Nacken, ab. Beim Kreuzheben und diversen Rudervarianten wird diese Region schon ausreichend trainiert. Wer nicht gerade besonderen Wert auf einen Stiernacken legt, kann Shrugs getrost vernachlässigen.

Platz 3: Wadenheben

Das Wadenheben wir seltsamerweise von vielen Sportler im Studio entweder an entsprechenden Maschinen oder an der Multi-Presse durchgeführt. Teilweise haben manche Sportler Wadenheben in ihrem Plan, aber keine Kniebeuge. Die Wadenmuskulatur besitzt leider nicht viel Wachstumspotential. Zu einem großen Teil entscheidet die Genetik, wer schmale oder kräftige Waden hat. Ein gezieltes Wadentraining kann hier auch nicht viel ändern. Vor allem ist Wadenheben aber auch kein Ersatz für schlechtes Beintraining. Also lieber auf Kniebeugen konzentrieren und das Wadenheben streichen!

Platz 2: Unterarmcurls

Ich kenne keinen Mann, der 200 kg beim Kreuzheben bewegt und dünne Unterarme besitzt. Auch Klimmzüge und alle Rudervarianten trainieren die Unterarmmuskulatur, die für die Griffkraft verantwortlich ist. Die Unterarme sind nach einem guten Rückentraining bereits ausgelastet. Sinn machen Unterarmcurls eventuell, wenn ein Defizit der Griffkraft ausgeglichen werden soll.

Platz 1: Crunches

Crunches sind absolut überbewertet. Durch Crunches schmilzt weder das Fett am Bauch noch rückt damit das Six-Pack in greifbare Nähe. Für die Core-Stabilität gibt es diverse bessere Übungen und auch für die reine Bauchmuskulatur haben Sit-ups Vorteile. Also bitte streichen!

Es ist keine Schande, beim Training Fehler zu machen. Hier können wir zusammen dafür sorgen, dass Sie Ihren Zielen näher kommen.

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Mein Name ist Peter Schäfer, Sie sehen mich links auf dem Profilbild und ich bin Ihr Personal Trainer bei Octofit. Seit 2015 mache ich Kunden in meinem eigenen Studio gesünder, fitter und attraktiver. Eine individuelle Beratung oder ein Probetraining können Sie bequem hier vereinbaren. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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