Auszug “110 Jahre – gesund, länger, leben” Teil 2

Auf www.octofit.de wurde damit begonnen, das Buch “110 Jahre – gesund, länger, leben” vorzustellen. Es geht um Ratschläge für eine gute Lebensführung, die nachweislich die Lebensqualität erhöhen können. Hier wollen wir den Auszug aus dem Kapitel “Lebenszeitverkürzer” fortsetzen.

Lebenszeitverkürzer

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Um zu unserem Beispiel Auto zurückzukehren: Stellen Sie sich vor, Sie würden ihr Auto mit verunreinigtem Kraftstoff betanken, kein Motoröl benutzen und nur die nötigsten Wartungsarbeiten vornehmen, die Sie als Laie selbst ausführen können. Wie lange würde das Auto wohl gute Dienste leisten können?
Interessanterweise sind eben die Menschen der Entwicklungsländer jedoch oftmals glücklicher als wir Menschen der Industrienationen. Dies gibt uns einen Hinweis, der später noch aufgegriffen wird.Fakt ist an dieser Stelle, dass wir unsere Genetik nicht beeinflussen können und durch unseren Lebensort an bestimmte Lebensbedingungen gebunden sind. Wer aber als gesunder Mensch in einem Industrieland geboren wurde, was wahrscheinlich für die meisten Leser dieses Buches gilt, leidet nicht unter diesen beiden Faktoren. Sie können sich also nicht auf Pech oder Schicksal berufen. Sie haben Ihr Leben selbst in der Hand.

Es gibt fünf Faktoren, die von Medizin und Wissenschaft aktuell immer wieder als größte Killer der modernen Welt angeführt werden. Vor diesen Killern warnen diverse Artikel, Bücher und andere Medien. Dennoch haben wir uns bereits so sehr an die permanente Existenz der fünf Aspekte gewöhnt, dass sie uns nicht mehr schocken können.
An erster Stelle steht das Rauchen. In Deutschland rauchen etwa 30 % der Erwachsenen. Das sind mehr als 20 Millionen Menschen allein in Deutschland, die bewusst oder unbewusst alle Folgen des Tabakkonsums wieder und wieder in Kauf nehmen. Jeder Mensch weiß, dass Rauchen ungesund ist. Jeder Mensch kennt die Bilder auf den Zigarettenschachteln, merkt die immer schlechter werdende Lungenleistung und den permanenten Raucherhusten. Doch es wird nicht ernst genommen. Die moderne Medizin behauptet, dass jede Zigarette das Lebensalter im Schnitt um elf Minuten verkürzt. Inwiefern diese zahl stimmen mag, spielt keine Rolle. Fest steht jedoch, dass das Rauchen den Tod bringt – und zwar früher als später.
Der nächste Faktor ist Bewegungsmangel. Wir sitzen schlicht und ergreifend zu viel. Hierbei spielt es keine Rolle, dass wir zweimal pro Woche zum Vereinssport gehen oder jeden Tag 20 Minuten mit Rad zur Arbeit fahren. Am Ende des Tages stehen dennoch für viele Menschen 8, 10, 12 oder mehr Stunden im Sitzen in der Bilanz. Eine australische Studie aus dem Jahr 2008 hat gefolgert, dass jede Stunde vor dem TV-Gerät die Lebenszeit um 21,8 Minuten verkürzt. Fernsehen ist damit etwa doppelt so tödlich wie Rauchen. Ob dies stimmt oder nicht, spielt keine Rolle. Aber: Sitzen auf der Arbeit, im Auto, vor dem Fernseher – im Kombination mit wenig oder keinem Sport wird die Tür für einen leistungsschwachen Körper und diverse Krankheiten aufgestoßen. Tragischerweise gelten diese Zusammenhänge bereits für Kinder: Die Kaiser-Familienstiftung hat herausgefunden, dass Kinder zwischen 8 und 18 Jahren im Durchschnitt 10 bis 14 Stunden pro Tag sitzen. Erschreckend, nicht wahr?

Lesen Sie im dritten Teil des Auszugs auf unserem Partner-Blog von den drei verbleibenden Killern der Moderne.

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