5 Fehler bei der Einnahme von Kreatin

Kreatin, Protein, Magnesium oder BCAA sind nur Beispiele der vielen Nahrungsergänzungsmittel, die im Fitnessbereich eingesetzt werden. Die meisten Athleten werden die große Palette der Supplemente zumindest in Auszügen kennen. Doch bei der Einnahme der einzelnen Mittel gilt es einiges zu beachten, da sonst die Wirksamkeit eingeschränkt ist. Ein sehr weit verbreitetes Suppplement ist das sogenannte Kreatin, welches im Folgenden als Beispiel dienen soll.

Was ist Kreatin?

Kreatin ist eine Substanz, die der Körper selbst produziert und zu 90-95% in den Muskeln speichert. Sie wird aus den drei Aminosäuren Glycin, Arginin und Methionin gebildet. Für Laien ist in erster Linie wichtig, dass Kreatin an der Energieversorgung beteiligt ist.

Fehler bei der Kreatin Einnahme

1. Falsches Training: Kreatin macht nur dann Sinn, wenn auch so trainiert wird, dass ein ausreichender Muskelreiz entstanden ist. Ist dies nicht der Fall, so kann das Kreatin das mangelhafte Training nicht kompensieren. Wie so oft gilt auch hier, dass Supplemente nur eine Ergänzung sein sollen!

2. Kurzzeitige Einnahme: Nimmt man Kreatin nur hin und wieder mal ein, wird es nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Nur durch eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg, wird der Kreatingehalt im Körper erhöht und man verfügt über mehr Energie.

3. Die falsche Menge: Ein weiterer, großer Kreatin Fehler, ist die Einnahme in falscher Menge. Man sollte mindestens 3,5 bis 5 Gramm der Substanz pro Tag zu sich nehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann 5 bis 8 Gramm pro Tag einnehmen. Bei einer Menge von über 10 Gramm erzielt man keinen besseren Effekt, da der Körper nur eine bestimmte Menge aufnehmen kann. Grundsätzlich gilt natürlich hier, dass die Empfehlungen der Verpackung der jeweiligen Sorte zu befolgen sind.

4. Keine falschen Erwartungen: Viele Sportler verringern oder verändern ihr Training, da sie sich zu viel von der Kreatineinnahme versprechen. Man darf die Substanz jedoch nicht mit einem Wundermittel gleichsetzen. Nur durch ein regelmäßiges und effektives Training sowie die richtige Ernährung kann sich das Kreatin unterstützend auswirken.

5. Falsche Einnahmezeit: Wer Kreatin richtig einnehmen möchte, sollte dies nach dem Sport tun. Zu diesem Zeitpunkt ist der Speicher in Leber und Muskeln leer und benötigt Nachschub. Alternativ stellt auch die morgendliche Einnahme eine Option dar.

Fazit

Wenn man Kreatin richtig einnimmt, ist es eine der effektivsten Substanzen, die die Leistungsfähigkeit der Sportler steigern und den Muskelaufbau unterstützen kann. Zeigt sich keine Wirkung, liegt dies zumeist an der falschen Einnahme des Sportlers. Es ist wichtig, sich ausführlich zu informieren, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.

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